Angeborene Herzfehler
Etwa acht bis zehn von 1 000 Neugeborenen kommen mit einem Herzfehler zur Welt. Bei Frühgeborenen ist der Anteil ca. doppelt so hoch. Eine Fehlbildung des Herzens oder der großen Gefäße kann ganz unterschiedliche Formen und Ausprägungen haben. Erste Anzeichen sind häufig Herzgeräusche. Beim Kinderkardiologen kann die genaue Diagnose gestellt werden. Echokardiographie, EKG oder Herzkatheter gehören zu den Untersuchungsverfahren.
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Wie ein Herzfehler entsteht, ist häufig nicht genau zu beantworten. Im komplexen Entwicklungsprozess des Körpers und seiner Organe kann es zu Unregelmäßigkeiten kommen. Eine Störung während der Zeit, in der sich bei einem Fetus das Herz ausbildet, kann zu einzelnen oder komplexen Fehlbildungen des Herzens führen. Sie können aber auch genetische Ursachen haben und im Rahmen erblich bedingter Erkrankungen auftreten.
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Das Herz hält den Blutkreislauf und damit die Sauerstoffversorgung zwischen Körper und Lunge aufrecht. Bei vielen Herzfehlern ist dieses komplexe System durch Fehlbildungen gestört. Ob es dadurch zu Beschwerden kommt, ist von der Stärke und Art des Herzfehlers abhängig. Während er sich in manchen Fällen von allein zurückbildet, müssen schwerere Herzfehler oft operativ oder durch Herzkathetertechniken behandelt werden.
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Erste Anzeichen für einen angeborenen Herzfehler sind nicht immer eindeutig zu identifizieren. Erste Symptome können z. B. Herzgeräusche sein. Besteht ein Verdacht, wird an einen Kinderkardiologen überwiesen. Dann dienen u. a. Echokardiographie, EKG und Puls- und Blutdruckmessungen der weiteren Diagnose. In Kinderherzzentren können darüber hinaus Herzkatheteruntersuchungen durchgeführt werden.
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