Denise* im Sommer 2007, ein fröhliches,
aufgeschlossenes Mädchen, wenn auch noch
mit vielen gesundheitlichen Problemen
Die Geschichte von Denise
„Denise hat schon so viel gemeistert und sie ist meist ein aufgeschlossenes lustiges Mädchen, das ihren Weg geht und uns sehr viel gibt und die schweren Stunden mit einer bewundernswerten Gelassenheit durchsteht.“
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Unsere Tochter Denise* wurde nach starken vaginalen Blutungen und einer Liegezeit im Krankenhaus von 8 Wochen am 01.01.2004 in der 27. Schwangerschaftswoche per Not-Kaiserschnitt zur Welt geholt, also 13 Wochen vor dem errechneten Termin. Sie wog bei der Geburt 860 Gramm und war 34 cm groß. Mein Mann Marco*, 38 Jahre, und ich, 30 Jahre, hatten bereits eine Tochter. Unsere Larisa* kam nach einer Traumschwangerschaft mit einer Traumgeburt in der 39. SSW zur Welt und ist jetzt 4 ½ Jahre alt. |
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„In den ersten zwei Jahren war Denise mehr im Krankenhaus als zu Hause“ Wir dachten, dass nun alles vorbei sei und es nur noch aufwärts gehen würde. Falsch gedacht – in den ersten zwei Jahren war Denise mehr im Krankenhaus als zu Hause. Besonders im ersten Winter hatte sie einen RS-Virus nach dem anderen, obwohl uns gesagt wurde, dass sie nur einmal so stark auf das Virus reagieren könne und dies nur bis zum korrigierten 4. Lebensmonat. Denise wurde insgesamt 5-mal wegen der RSV-Infektion ins Krankenhaus eingewiesen. Die Infektionen führten bei ihr zum massiven Abfall des Sauerstoffgehalts des Blutes, so dass sie jedes Mal auf den CPAP (kontinuierliche positive Überdruckbeatmung) angewiesen war. Zusammen mit ihrer schweren BPD war dies einfach zu viel für sie. |
Denise am 1. Lebenstag |
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„Denises Lunge hat nur noch eine Leistungsfähigkeit von ca. 40 %“
Mittlerweile ist Denise 3 ½ Jahre alt und für das, was sie alles mitgemacht hat, ein aufgeschlossenes Mädchen. Trotz den Gehirnblutungen hört sie normal, das Gehirn scheint sich normal zu entwickeln und sie hat das Lachen nicht verlernt, was für uns besonders wichtig ist. Auch die Krampfanfälle haben nachgelassen und der offene Ductus hat sich von alleine geschlossen. |
Denise bei einer RSV-Infektion auf der Intensivstation, voll beatmet |
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„Für uns wäre es wichtig, den Eltern mit auf den Weg zu geben, dass man nie aufgeben darf, egal wie der Befund aussieht“
Nach den Sommerferien geht sie in eine heilpädagogische Spielgruppe, wo besonders ihre Feinmotorik gefördert wird. Sie hat auf Grund der langen Monitorüberwachung mit diversen Fehlalarmen ihren Schlafrhythmus verloren, was für die ganze Familie eine Belastung darstellt. |
Denise im Frühling 2007, sie ist zwar immer wieder |


