Simon* ist ein Kind, das den ganzen Tag
ununterbrochen spricht und unglaublich wissbegierig ist
Simons Geschichte
„Simon ist mittlerweile ein Grundschulkind und entwickelt sich prächtig, er hat keine Probleme, in der Schule mitzukommen. Er ist vor allem ein Kind, das den ganzen Tag ununterbrochen spricht und unglaublich wissbegierig ist.“
|
Unser Sohn Simon* wurde in der 30. Schwangerschaftswoche mit einem Gewicht von 1690 Gramm im geboren. Simon wurde geplant zu früh geholt, weil seine Mutter während der Schwangerschaft schwer erkrankte. Meine schwangere Frau lag ab der 24. Woche wegen dieser Erkrankung auf der Intensivstation. Ich hatte zu dem Zeitpunkt große Angst um meine Frau und um meinen Sohn. Gott sei Dank konnte meine Frau gesundheitlich noch 6 Wochen stabilisiert werden und in der 30. Woche per Kaiserschnitt entbunden werden. Die Ängste waren natürlich unglaublich groß und die Geburt war ebenfalls von Angst geprägt. Bei der Geburt unserer ersten Tochter vier Jahre zuvor war der Augenblick der Geburt der schönste Moment; bei Simon war es der Moment, als er seine ersten Schritte gemacht hat bzw. als wir „sicher“ sein konnten, dass er keine körperlichen und geistigen Schäden durch die Frühgeburt davongetragen hat. |
|
|
„In der 3. Woche verschlechterte sich sein Zustand und er brauchte plötzlich wieder Sauerstoff“ Simon lag fünfeinhalb Wochen im Krankenhaus, erst im Brutkasten, später im Wärmebettchen. Er entwickelte sich gut, sodass er kurze Zeit nach seiner Geburt schon eine perfekte Sauerstoffversorgung hatte und selbst atmete. In der 3. Woche aber verschlechterte sich sein Zustand und er brauchte plötzlich wieder Sauerstoff. Es stellte sich heraus, dass er sich eine RSV-Infektion im Krankenhaus eingefangen hatte. Da er sich in der Frühchenstation mit diesem Virus infiziert hatte, wurde er auch dort noch isoliert und auf ein gesondertes Zimmer gebracht, wo er ca. 2 Wochen verbrachte. Dies bedeutete für uns noch mal zusätzlichen Stress. |
Simons erste Lebenstage |
|
„Die Angst vor Spätfolgen der Frühgeburt hat in den ersten Monaten die Freude überschattet“
Schließlich konnten wir ihn Ende der rechnerischen 36. Schwangerschaftswoche mit nach Hause nehmen. Es hat schon länger gedauert bis sich Zuhause alles normalisiert hat. Die Angst vor Spätfolgen der Frühgeburt hat in den ersten Monaten die Freude überschattet. Simon hat fast ständig seine Mahlzeiten wieder ausgespuckt, selbst kleinste Klümpchen im Brei oder im späteren Essen brachten ihn immer wieder zum Erbrechen. Noch heute isst Simon den ganzen Tag über in vielen kleinen Portionen, da sein Magen immer sehr schnell „voll“ erscheint.
„Simon hat keine Probleme, in der Schule mitzukommen und ist unglaublich wissbegierig“
Am schlimmsten waren die quälenden Hustenanfälle in der Nacht, die durchaus über eine Stunde anhalten konnten, welche oft auch darin endeten, dass Simon sich übergeben musste. Um ihm wenigstens etwas Schlaf zu ermöglichen, haben wir Simon schließlich immer vor dem Schlafengehen Hustenstiller gegeben, die auch wirklich Linderung brachten. |
Simon hat sich prächtig entwickelt |


