Babypflege
„Weniger ist mehr“ ist der Leitspruch in Sachen Hautpflege beim Baby. Bei der Auswahl von Pflegeprodukten sollte auf natürliche Inhaltsstoffe geachtet werden, um Allergien zu vermeiden. Auch beim Waschen und Baden werden keine Zusätze im Wasser benötigt. Nicht gespart werden sollte hingegen bei den Windeln. Mit 7- bis 8-mal Wickeln am Tag wird verhindert, dass die empfindliche Haut gereizt wird.
Sanfte Pflege und Babygeruch
Bei der Hautpflege des Frühchens gibt es einige Besonderheiten. Wurde früher gecremt, gepudert und geölt, weiß man heute, dass die empfindliche Babyhaut kaum Pflegemittel braucht. Bei Pflegeprodukten sollte auf natürliche, ökologische Inhaltsstoffe geachtet werden. So werden Allergien vermieden. Auch Parfümstoffe sollten vermieden werden, schließlich ist nichts schöner, als der Eigengeruch eines glücklichen Babys.
Zum Waschen und Baden des Frühgeborenen reicht warmes Wasser (Badewassertemperatur 37 °C), eventuell mit einigen Tropfen Öl oder Muttermilch. Hautcreme ist in der Regel nur im Winter zum Schutz der empfindlichen Gesichtshaut vor Kälte nötig. Hier besser rückfettende Cremes wählen, damit die Haut nicht frostgefährdeter wird. Häufiges Wickeln – etwa 7- bis 8-mal am Tag – bewahrt vor Hautreizungen. Zum Säubern eignen sich Zellstofftücher oder weiches Toilettenpapier, Öl, Einmalwaschlappen und eine Schüssel warmes Wasser. Fertige Öl- und Feuchttücher sollten nur ausnahmsweise unterwegs benutzt werden. Ein wenig Wundschutzcreme kann der Haut weiteren Schutz geben.
Wickelzeit - Kuschelzeit
Wird am Anfang noch zügig gewickelt, damit das Baby nicht auskühlt, kann das Windelnwechseln später auch ausgedehnt werden. Hierbei ergeben sich schöne Momente für Schmusen, kleine körperliche Übungen oder eine Babymassage. Berührungen sind wichtige Reize der Wahrnehmung für das Kind. Sie wirken positiv auf die Psyche und auf die Funktion seiner Organe.


