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Risiken und Folgen einer Frühgeburt

Wenn ein Kind zu früh geboren wird, sind einige Organe und Körperfunktionen noch nicht vollständig ausgebildet. Dies betrifft z. B. die Atmungsorgane und auch das Immunsystem des Frühgeborenen. In der Folge kann es zu Komplikationen kommen, die medizinisch behandelt werden müssen.

Erkrankungen der Lunge

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Die Lungenbläschen sind bei einem Frühgeborenen (unten) im Vergleich zu einem reifgeborenen Kind (oben) noch nicht voll entwickelt

Das Atemnotsyndrom (RDS = „respiratory distress syndrome“) entsteht, wenn die unreife Lunge nicht genug einer bestimmten Substanz, dem Surfactant, bildet. Durch diesen Mangel fallen die Lungenbläschen (Alveolen) zusammen, Sauerstoffmangel und Atemnot sind die Folge. Oft ist dann eine künstliche Beatmung notwendig. Zur Vorbeugung des Atemnotsyndroms kann der Mutter bei drohender Frühgeburt Kortison verabreicht werden, um die Lungenreifung zu beschleunigen.

Eine bronchopulmonale Dysplasie (BPD) kann Folge der Lungenunreife und künstlichen Beatmung sein. Bei dieser chronischen Lungenerkrankung muss über einen längeren Zeitraum zusätzlich Sauerstoff zugeführt und medikamentös behandelt werden.


Immunsystem und Infekte

Folgen für das Gehirn

Risiken für den Darm

Defekte am Herzen

 


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