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Wachsen und Entwicklung

In welchen Schritten die körperliche und geistige Entwicklung eines Frühchens verläuft, ist ganz unterschiedlich. Eltern sollten sich nicht verunsichern lassen, wenn Außenstehende Bemerkungen zur Größe oder Entwicklung des Kindes machen. Für Vergleiche mit der entsprechenden Altersgruppe von Reifgeborenen, sollte stets das korrigierte Lebensalter herangezogen werden.

Individuelle Förderung

Wachsen und Entwicklung

In welchem Tempo sich ein Frühgeborenes entwickelt, lässt sich nicht vorhersagen. Eltern können aber dafür sorgen, dass ihr Kind eine individuell auf seine Stärken und Schwächen abgestimmte Förderung erhält. Zusammen mit einer guten medizinischen Betreuung und einem liebevollen Umfeld werden damit die besten Voraussetzungen für einen gesunden und zufriedenen Lebensweg geschaffen.

Eltern Frühgeborener sind meistens mit der Entwicklung ihres Kindes zufrieden. Sie wissen, was ihr Baby schon alles geleistet hat. Meist sind Stimmen von außen die Auslöser von Angst und Sorge. Erfährt ein Außenstehender, wie alt das Kind ist, kommt es oft zu Äußerungen wie „Ach, und noch so klein und zart“ oder „Na, da müsste es doch schon krabbeln können“. Auch Bücher über die Entwicklung von Kindern, die Tabellen enthalten, in denen steht, in welchem Alter ein Kind was können sollte, tragen zur Verunsicherung bei.

Das korrigierte Lebensalter

Für Vergleiche mit reifgeborenen Gleichaltrigen sollte immer das korrigierte Lebensalter herangezogen werden. Das heißt, die Zeit, die das Kind zu früh geboren wurde, wird vom tatsächlichen Alter abgezogen. Damit ist sicher gestellt, dass vom Kind nicht mehr verlangt wird, als es von seinem tatsächlichen Entwicklungsalter her leisten kann. Es muss darüber hinaus berücksichtigt werden, dass statistische Werte nur Anhaltspunkte sind. Der Kontakt mit anderen Eltern von Frühchen kann helfen, Verunsicherungen abzubauen. Kontakte aus der Zeit in der Klinik oder Elternverbände bieten Möglichkeiten, ins Gespräch zu kommen.

 


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