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Early onset Infektion
In den ersten Lebenstagen entstehende Infektion, meist durch vor oder während der Geburt übertragene Krankheitserreger.

Echokardiogramm
Ultraschalluntersuchung der Herzstruktur und -funktion.

ECMO
Diese Abkürzung kommt aus dem Englischen und steht für „Extrakorporale Membranoxygenierung“. Bei Säuglingen kommt dieses Verfahren in der Regel dann zum Einsatz, wenn sich die Lungen von einer Erkrankung oder Schädigung erholen müssen. Technisch entspricht ein ECMO-Gerät einer im OP eingesetzten Herz-Lungen-Maschine, wird aber länger als letztere eingesetzt.

EEG
Siehe Elektroenzephalogramm.

Effloreszenz
Hauterscheinung.

EKG
Siehe Elektrokardiogramm

ELBW
Siehe Frühgeborene mit extrem niedrigem Geburtsgewicht.

Elektrode
Ein Leiter, der zur Herstellung des Kontakts mit einem nicht­metallischen Teil eines Stromkreises verwendet wird.

Elektroenzephalogramm (EEG)
Nichtinvasive, schmerzfreie Untersuchung, bei der mit Hilfe von auf der Kopfhaut angebrachten Elektroden die Hirnstromkurve aufgezeichnet wird.

Elektrokardiogramm/ Elektrokardiografie (EKG)
Untersuchungsmethode zur Erfassung der Herzaktion (also Herzfrequenz und Kurvenverlauf). Das EKG leitet durch Elektroden den Verlauf der Aktionsströme des Herzens von Gliedmaßen und Brustwand ab und zeichnet sie auf. Aus dem Kurvenlauf des Elektrokardiogramms lassen sich Herzrhythmusstörungen, Schädigungen des Herzmuskels (z. B. Herzinfarkt) u. a. feststellen.

Elektrolyte
Mineralstoffe, die meist im Blut gemessen werden.

Embryopathie
Krankheiten oder Schädigungen des ungeborenen Lebens während der ersten drei Schwangerschaftsmonate.

Emphysem
Überblähung der Lunge.

Endotrachealtubus
In die Luftröhre von Neugeborenen eingeführter Schlauch zur Einbringung von warmer, angefeuchteter Luft und Sauerstoff in die Lungen.

Endokarditis
Entzündung im Herzen, die meist die Herzklappen durch bakterielle Ansiedlung krankhaft verändert.

Enterokolitis
Siehe nekrotisierende Enterokolitis.

Enterokolitis, nekrotisierende (NEC)
Eine Darminfektion, die einen Teil des kindlichen Darmes zerstört und eine medikamentöse oder chirurgische Behandlung erforderlich macht.

Enterothorax
Durch Lücken des Zwerchfells bedingte Verlagerung von Bauchorganen in den Brustkorb, auch Zwerchfellhernie genannt.

Entwicklungsverzögerungen
Eine Entwicklungsverzögerung liegt dann vor, wenn das Kind einen bestimmten Meilenstein nicht altersentsprechend erreicht, sich also z. B. mit einem bestimmten Alter noch nicht umdreht, nicht sitzt, läuft oder spricht.

Entzündung
Schmerzen, Rötung, Schwellung und Funktionseinschränkung, die auf eine mögliche Infektion oder Verletzung zurückzuführen sind.

Enzephalopathie
Schädigung des Gehirns, z.B. durch Sauerstoffmangel.

Epinephrin
Adrenalin, lebenswichtiges Hormon, das vor allem bei Stresszuständen freigesetzt wird.

Erb´sche Lähmung
Meist unter der Geburt entstandene Schädigung von Halsnerven mit teilweiser Lähmung der Schulter- und Armmuskulatur.

Ergometrie (Belastungs-EKG)
Messung körperlicher Leistung und Funktionswerte durch kontrollierte Belastung mit einem Gerät wie z. B. Laufband oder Fahrradergometer. Dabei werden die verschiedenen Parameter der Herz-Kreislauf-Funktion wie z. B. Herzfrequenz, arterieller Druck, Elektrokardiogramm registriert und aufgezeichnet.

Ergospirometrie
Messung körperlicher Leistung unter dosierbarer Belastung mit einem Gerät wie z. B. Laufband oder Fahrradergometer. Dabei werden zusätzlich zu den Parametern der Herz-Kreislauf-Funktion, die bei der Ergometrie erhoben werden (Herzfrequenz, arterieller Druck und Elektrokardiogramm), im Weiteren Funktionsparameter der Atmung wie Atemvolumina, Sauerstoffaufnahme und Kohlendioxid-Abgabe registriert und aufgezeichnet. Modernste Geräte berechnen auch spezielle Leistungsparameter des Herzens.

Erythema toxicum neonatorum
Typischer Hautausschlag des Neugeborenen mit Bläschen oder Hautrötungen.

Erythropoese
Neubildung von roten Blutkörperchen.

Erythrozyten
Rote Blutkörperchen; sind verantwortlich für den Transport von Sauerstoff und Kohlendioxid im Blut.

Exanthem
Hautausschlag.

Extrasystole
Einzelner unregelmäßiger Herzschlag.

Extubation
Entfernung des Schlauches in der Luftröhre bei Beendigung der Beatmung.

 


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