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Ichthyosis
Seltene vererbbare Gruppe von Krankheiten, die durch eine starke Hautschuppung gekennzeichnet sind.

Ikterus (Neugeborenenikterus)
Auf einen Bilirubinüberschuss im kindlichen Organismus zurückzuführende Gelbfärbung der Haut und der Augen. Bei unreifen Neugeborenen ist unter Umständen der Einsatz von Speziallampen (Phototherapie) erforderlich. Wird auch als Neugeborenengelbsucht oder Hyperbilirubinämie bezeichnet.

Ileumperforation
Dünndarmdurchbruch. "Aufplatzen" des Dünndarms mit
Entzündungsfolgen.

Ileus
Darmverschluss.

Immunglobuline
Körpereigene Eiweiße des Immunsystems, die für die Bekämpfung der Infektionen verantwortlich sind.

Immunisierung
Herbeiführen oder Erhöhung der körperlichen Widerstandsfähigkeit gegenüber Inkfektionskrankheiten. Vgl. aktive und passive Immuniserung.

Immunität
Widerstandsfähigkeit des Körpers gegenüber Krankheitserregern, Unempfindlichkeit gegenüber Infektionskrankheiten.

Immunserum
Ein nach natürlicher oder künstlicher Immunisierung vom Tier (z. B. vom Pferd, Rind, Hammel) oder Menschen mit dem entsprechenden Erreger oder Erregerbestandteilen gewonnener flüssiger Teil (frei von Blutzellen) des Blutes, der spezifische Abwehrstoffe gegen den betreffenden Erreger in hoher Konzentration enthält.

Impfung
Herbeiführen oder Erhöhung der Widerstandsfähigkeit des Körpers (vgl. Immunität durch aktive Stimulierung des körpereigenen Immunsystems. Siehe auch passive Immunisierung.

Infusionspumpe
Gerät zur genau dosierten Abgabe einer bestimmten Flüssigkeits- oder Arzneimittelmenge in den Blutkreislauf pro Zeiteinheit.

Injektion
Die Gabe von Substanzen mittels einer Spritze.

Inkubationszeit
Bei Infektionskrankheiten die Zeitspanne zwischen dem Eindringen der Krankheitserreger in den Körper und dem Auftreten von Krankheitszeichen.

Inkubator
Siehe Brutkasten.

Interleukin-6
IL-6, Infektionsmarker im Blut.

Intramuskulär (i.m.)
Die Gabe von Arzneimitteln in einen Muskel.

Intrauterine Wachstumsverzögerung
Ungenügendes Wachstum des Kindes im Mutterleib, sodass dieses kleiner ist, als aufgrund seines Gestationsalters (der Schwangerschaftswoche) zu erwarten wäre. Dies kann zu jeder Zeit während einer Schwangerschaft vorkommen.

Intravenös (i.v.)
Über einen in eine Hand-, Fuß-, Arm-, Bein- oder Kopfhautvene gelegten intravenösen Zugang können Arzneimittel oder Flüssigkeiten direkt dem Blutkreislauf zugeführt werden.

Interventionelle Herzkatheteruntersuchung
Therapeutischer Eingriff am Herzen mittels eines Herzkatheters, eine Operation am offenen Herzen kann so vermieden werden.

Intraventrikuläre Hämorrhagie (IVH)
Blutungen in die Hirnkammern (Ventrikel) und umliegenden Gewebe. Zurückzuführen sind diese Blutungen darauf, dass unreife und empfindliche Blutgefäße im Gehirn platzen und es in der Folge zu Blutungen kommt. Die Hirnkammern sind normalerweise für die Hirnflüssigkeit (Liquor) reserviert. Zur Beurteilung des Schweregrads einer IVH wird in der Regel ein Grad angegeben.

Intubation
Einführen eines Schlauches über Mund oder Nase in den Rachen und schließlich in die Luftröhre. Diese Maßnahme dient zur Sicherung der Atemwege, zum Beispiel bei Atemschwierigkeiten oder der Gefahr eines Atemstillstandes auf Grund einer Erkrankung oder bei einem chirurgischen Eingriff.

Invagination
Einstülpung eines Darmanteils in ein anderes, die zum Darmverschluss führt.

IPPV
Intermittent positive pressure ventilation, maschinelle Beatmungsform.

IUGR
Intrauterine growth retardation, Wachstumsverzögerung des Ungeborenen bereits im Mutterleib.

i. v.
Siehe intravenös.

 


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