RSV-Infektion
Frühgeborene, Kinder mit Herzfehler oder einer Lungenerkrankung haben ein besonders hohes Risiko für eine schwere Atemwegserkrankung durch eine RSV-Infektion. Der hoch ansteckende Erreger wir u. a. durch Tröpfchen und Körperkontakt übertragen.
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Das Respiratorische Synzytialvirus (RS-Virus, RSV) ist ein sehr häufiger Erreger von Atemwegserkrankungen. Er ist hoch ansteckend. Frühgeborene, Kinder mit Lungenerkrankungen oder Herzfehlern sind besonders gefährdet, eine sehr schwere Erkrankung zu entwickeln. Aktiv ist das Virus insbesondere in den Herbst-, Winter- und Frühjahrsmonaten. Risikokinder sollten in dieser Zeit ganz besonders vor einer Ansteckung geschützt werden.
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Bei einigen Kindern können sich die Symptome einer RSV-Infektion schnell verschlimmern und sogar lebensbedrohlich werden. Besonders gefährdet sind Frühgeborene, Kinder mit Lungenerkrankungen oder mit angeborenem Herzfehler. Weitere Faktoren erhöhen die Ansteckungsgefahr sowie das Risiko für einen schweren Verlauf.
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Das RS-Virus ist ein weit verbreitetes und schnell übertragbares Virus. Es gibt jedoch verschiedene Wege, das Risiko für eine Infektion zu verringern. Neben dem medikamentösen Schutz durch eine passive Immunisierung mit einem Antikörper können bestimmte Maßnahmen im Alltag helfen, eine Infektion zu vermeiden. Dazu zählen Hände waschen, den Kontakt mit erkälteten Personen meiden und für ein rauchfreies Umfeld zu sorgen.
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Für Kinder, die ein besonderes Risiko für Komplikationen durch eine RSV-Infektion haben, steht ein medikamentöser Schutz zur Verfügung. Durch die passive Immunisierung mit einem Antikörper wird das kindliche Immunsystem unterstützt. Die Immunisierung wirkt vorbeugend und wird monatlich durch den Kinderarzt in der RSV-Saison verabreicht.
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